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Die Geschichte des Labyrinths

ist so verwirrend und verschlungen, wie die Figur selbst.
Seine Ursprünge liegen im Dunklen,
aber erstaunlicherweise ist es in fast
allen Teilen der Erde zu finden.
Es ist ein sehr altes Zeichen.
Im Nordwesten Spaniens endeckte
Felszeichnungen mit dem
Labyrinthsymbol sind über
4000 Jahre alt.

Vielleicht wurden die ersten
Labyrinthsymbole aus der
Beobachtung der Natur erschaffen,
wo sich zahlreiche labyrinthartige
und spiralige Formen finden lassen.
Bereits in der Steinzeit waren
Mäander und Doppelspirale weit
verbreitete Zierelemente.

Die Urform des klassischen Labyrinths ist ein Kreuz
umgeben von
konzentrischen Kreisen.
Diese Form ist seit Jahrtausenden
über die ganze Welt verbreitet.

Ausgehend von diesem Grundschema
enstanden viele Varianten.
Komplexere Mäander-Labyrinthtypen
wurden in der römischen Zeit
entwickelt.
Viele mittelalterliche Kirchenlabyrinthe
basieren auf dieser Form.
Man findet kreisförmige, rechteckige
und polygone Variationen.

 

Die Pforte zur anderen Welt

Auf den Inseln der Neuen
Hebriden erzählt man sich, dass
an dem Tor zur Totenwelt die
Wächterin Temes steht.
Bevor sie die Verstorbenen
einlässt, zeichnet sie ein Labyrinth
in den Sand. Nachdem die Toten
es eine Weile betrachten durften,
wischt sie eine Hälfte der
Zeichnung aus.

Sie müssen es in einer
zusammenhängenden
Bewegung, ohne den Finger
abzusetzen wieder nachzeichnen
und den Weg ins Zentrum finden.
Wenn sie versagen verschwinden
sie im Nichts. Nur wenn es ihnen
gelingt, läßt Temes sie in das
Totenreich eintreten wo sie ihre
Ahnen wiedersehen.


Der Weg
in die
Mitte

ist verschlungen
und lang.
Er führt dich öfter
am Ziel vorbei.
Du mußt ständig
die Richtung
wechseln.


Aber wenn du unbeirrt
immer weiter gehst,
leitet er dich
sicher dorthin
und wieder hinaus,
denn e
in Labyrinth ist
kein Irrgarten.

Es ist ein
uraltes
geheimnisvolles
Symbol
für den Lebensweg,
und
der Suche nach der
eigenen Mitte.

         

 

 

 

 

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